Leute von Unterwegs in Afrika

Wie in Australien wird auch hier in Afrika unsere Reise von vielen hilfsbereiten netten und weniger netten Menschen beeinflusst. Den ersteren sei diese Seite gewidmet ...


André Stalder (CH):

Tanjas Cousin zweiten Grades kannten wir vor unserem Besuch in Kapstadt noch nicht persoenlich. André Stalder ist 1995, im Alter von 26 Jahren, nach Suedafrika ausgewandert und arbeitet nun hier als Tourguide und Organisator von Afrikareisen. André lud uns ohne zu zoegern zu sich nach Hause ein, wo wir so lange bleiben durften wie wir wollten. Wir genossen die schweizerische Atmosphaere mit Schweizertassen, Schweizerschokolade und richtigem altbewaehrtem ;-) Fondue (davon hatten wir gleich drei Mal!). André half uns aber auch beim Autokauf und der Ausstattung und plante mit uns die Reise, die wir mit Tanjas Mutter und Bruder machten. Wir haben es sehr genossen mit Dir! Herzlichen Dank nochmals!

André Stalder




Julia Schwinn (D):

Julia war die Untermieterin von Tanjas Coucousin André Stalder. Sie wohnte im so genannten "Granny flat", einem Hausanbau, in dem frueher die Angestellten lebten. Julia studiert in Deutschland Medizin und macht nun den achtmonatigen praktischen Teil in einem Spital in Eersterivier (ein Stadtteil von Kapstadt). Julia hatte drei Wochen lang im Township Khayelitsha bei der Ordensschwester Miss Vinnie gewohnt, bevor sie zu André zog.

Julia Schwinn, mit André Stalder und Tanja auf dem Tygerberg


Unsere WG mit André und Julia; beim Braai (Afrikaans fuer Braeteln)




Am 12. Maerz fand das groesste Fun-Velorennen der Welt in Kapstadt statt: Die Cape Argus Pick'n'Pay Cycle Tour, an dem ueber 39'000 Velofahrer aus der ganzen Welt Teil nahmen. Die malerische, 109km lange Route fuehrt von Kapstadt ueber die gesamte Kap-Halbinsel und endet beim Green Point Stadium in Kapstadt. Wir verfolgten die Vorbereitungen und das Rennen mit Interesse, da André mitmachte. Da wurden z.B. die Haare an den Beinen entfernt:-) (man weiss ja nie, ob man einen Unfall hat), ein Entspannungsbad genommen, Energyfood eingekauft und die Startnummer richtig montiert. Wir trugen unser Moeglichstes bei und kochten André ein kohlenhydrat- und proteinreiches Essen. Das alles half: André unterbot seine erwartete Zeit um vier Minuten und erreichte das Ziel nach 3:55:55, im vorderen Drittel. Herzliche Gratulation! Wer ihn in Action sehen moechte, kann hier fuenf Fotos vom Rennen anschauen (drei Eingaben sind dabei noetig: South Africa, Cape Argus Pick'n'Pay Cycle Tour 2006, Startnummer 19246). Leider haben wir seine Einfahrt ins Ziel verpasst, er war einfach zu schnell :-)

Vorbereitung auf's Radrennen


Am Cape Argus Pick'n'Pay Rennen




Nomzamo, Yonella und Pamela:

Wir gingen an einem Sonntag ins Township Khayelitsha. Julia hatte dort drei Wochen bei der Ordensschwester Miss Vinnie gewohnt. Da Miss Vinnie lange Zeit nicht von der Kirche nach Hause kam, fuehrte uns ihre aufgestellte und liebenswuerdige Adoptivtochter Nomzamo durch die naehere Umgebung und erzaehlte uns lebendig aus ihrem Leben. Ihre beiden Stiefschwestern Yonella und Pamela begleiteten uns dabei.

Nomzamo; Yonella und Pamela




Tanjas Mutter (Trudy) und Bruder (Matthias):

Tanjas Eltern lebten von 1969 bis 1972 in Johannesburg. Sie fuhren danach mit ihrem VW-Bus von Suedafrika durch den ganzen Kontinent in die Schweiz zurueck und querten dabei die Sahara. Tanja hat also das Reisefieber bereits in die Wiege gelegt bekommen! Als Trudy hoerte, dass wir Suedafrika bereisen wollen, meinte sie kurzentschlossen, dass sie uns dort besuchen komme. Waehrend einem Monat fuhren wir zusammen von Kapstadt nach Johannesburg.

Tanjas Bruder nutzte die Gelegenheit ebenfalls und reise mit uns und Trudy einen Monat in Suedafrika herum. Er ist Germanist, arbeitet zur Zeit an seiner Dissertation und unterrichtet an der Bezirksschule Graenichen (AG).

Trudy; Matthias




Claire, Sarah, Nick, Paul und Precious:

Bereits nach einem Monat unterwegs mussten wir im April einen laengeren Stopp in Johannesburg einlegen. Wir blieben in dieser Zeit bei Claire in der ruhigen und gemuetlichen Jacaranda Lodge. Sie gab uns hilfsbereit Tipps rund um den Autoservice (wo finden wir wen und was) und die Ausfluege in die Umgebung. Ausserdem durften wir die Garage als Lager und Werkraum benutzen, um die Autofenstergitter zu bearbeiten. Mit ihren beiden erwachsenen Kindern Sarah und Nick sowie mit Neffe Paul hatten wir manches interessante Gespraech ueber Gott und die Welt und die Zeit waehrend und nach der Apartheid. Ein Glas Wein war meist dabei... Precious, die Hausangestellte aus Zimbabwe, trafen wir meist beim Morgenessen fuer einen kurzen Schwatz. Wir erfuhren auch, dass Paul schuld daran ist, dass es Markus im Kino mal schlecht wurde: Paul ist Computerbildtechniker und hat die Szene mit dem Hirn Essen (es war Rindshirn) in "Hannibal" (mit Anthony Hopkins) zu verantworten...

Im Fruehling (Oktober) besuchten wir die Jacaranda Lodge erneut, als wir Matthias zum Flughafen brachten respektive Joel und Pascal von dort abholten. Das Wiedersehen war Herzlich. Merci fuer alles!

Sarah und Claire; Precious


Sarah (studiert Make-up Artist) kommt von der Arbeit nach Hause





Petra und Henning Buller:

In den roten Duenen mitten im Gemsbokpark ueberholte uns einmal ein gruener Landrover mit Zuercher Nummernschildern. Auf der naechsten Duene stoppten sie, weil sie unser Kreuz auf der Motorhaube gesehen hatten. Wir verabredeten uns fuer den Abend im Camp Mata-Mata fuer den Abend. Sie verrieten uns viele Tips von ihrem Weg von Zuerich nach Suedafrika. Merci fuer den Abend!

Petra und Henning